Zeckenbiss Symptome

Zeckenbiss Symptome weisen auf Erkrankungen hin, die durch Zecken übertragen werden können. Gefährlich wird es bei Symptomen für eine der beiden folgenden Krankheiten:

Zeckenbiss Symptome bei einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

Lediglich bei 10 – 30% aller infizierten Menschen zeigen sich Zeckenbiss Symptome. Für die meisten verläuft die Erkrankung demnach asymptomatisch. Die typischen Zeckenbiss Symptome ähneln zu Beginn denen einer Grippe.

So kommt es in den ersten 2 bis 20 Tagen nach der Infektion zu Zeckenbiss Symptome wie Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Für gewöhnlich lassen diese nach wenigen Tagen spürbar nach, was nicht heißen soll, dass die Krankheit überstanden ist.

Das Gegenteil ist der Fall. Denn nachdem es in 70% der Fälle zu einer Entfieberung kommt, folgt im Regelfall nach nur wenigen Tagen ein weiterer Fiebergipfel. Dieser geht zumeist mit einer erhöhten Körpertemperatur von 40 Grad Celsius einher.

In der Folge kommt es zu weiteren Krankheitserscheinungen. Hierunter fallen starke Kopfschmerzen, Erbrechen sowie Hirnhautzeichen. Im letzteren Fall, handelt es sich um die Versteifung des Nackens (Kinn kann nicht mehr an den Brustbereich angelehnt werden). Hierunter fallen jedoch auch Übelkeit sowie Licht-und Geräuschempfindlichkeit.

Bei einem Großteil der Patienten folgen weitere schwerwiegende Zeckenbiss Symptome wie die Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten (Meningoenzephalitis). Schreitet die Erkrankung voran, so kann es neben Bewusstseinsstörungen auch zum Koma oder zu einer Körperlähmung kommen. Die genannten Zeckenbiss Symptome können über viele Monate anhalten.

In nicht wenigen Fällen kam es in der Vergangenheit selbst bei schweren Krankheitsverläufen zur vollständigen Genesung. Sie können und sollten dennoch, zumal die Zeckenbiss Symptome häufig nicht zu Tage treten, eine Impfung ernsthaft in Erwägung ziehen. Dadurch können Sie Vorsorge betreiben und einer Infektion effektiv entgegenwirken.

Zeckenbiss Symptome bei einer Borreliose

Das Bakterium, welches für die Übertragung der Erreger verantwortlich ist, kann grundsätzlich jedes Organ befallen. Allerdings greifen die Körperschädlinge bevorzugt das Nervensystem sowie die Gelenke an. Die Zecke, welche für die Infektion verantwortlich ist, wird als Holzbock bezeichnet und ist die bekannteste Art der insbesondere in Mitteleuropa beheimateten Familie der Schildzecken.

Meistens äußern sich die Zeckenbiss Symptome zunächst durch eine Rötung der Haut an der Bissstelle (Wanderröte/ Hautausschlag). Bezeichnend ist ein Doppelring, wobei der äußere rot, der innere dagegen entschieden blasser ist, nebst einem mittleren dunkelroten Punkt (Einstichstelle). Ein Rückgang der Rötung ist kein Beleg für eine Genesungsphase, da der Erreger auch gestreut haben kann.

Allerdings kann es im Anschluss an einer Infektion zur Bildung von Antikörpern kommen, wodurch die Zeckenbiss Symptome über Jahre hinweg verschleiert bleiben. Eine sichere Diagnose ist oftmals lediglich durch eine Gesamtbetrachtung von Symptomen, Krankheitsverlauf und Krankenhistorie möglich.

Ferner helfen serologische Befunde, hierbei werden Antigen-Antikörper-Reaktionen analysiert, die Borreliose-Infektion festzustellen.

Die Zeckenbiss Symptome verschlimmern sich im Laufe der Jahre. Anfangs gehen viele Patienten von einer Grippe aus. Husten, Schnupfen und Fieber verleiten den Infizierten zu diesem Schluss. Ferner stehen auch Muskel- und Gelenkschmerzen für einen typischen Krankheitsverlauf, die in eine chronische Schmerzerkrankung münden können.

Des Weiteren treten oft auch Magen-Darm-Beschwerden auf. Charakteristisch ist zudem die nach 10 bis 14 Tagen auftretende Borreliose – Grippe, die mit erheblichen Erschöpfungs- und Müdigkeitserscheinungen einhergeht. Bereits nach wenigen Wochen breitet sich der Erreger im gesamten Körper aus. Hierbei kommt es zu einer Reizung oder Schädigung der Nervenwurzeln und zu einer Gesichtslähmung.

Üblich sind in diesem Stadium auch die Entzündungen an den Gelenken. Ferner kann es zu weiteren Symptomen wie Sehstörungen, Herzproblemen, hohem Blutdruck und Pulsbeschleunigungen  kommen. Wird die Borreliose nicht frühzeitig behandelt, kann es zu einer chronischen Infektion kommen. Hiervon können das zentrale oder periphere Nervensystem sowie Gelenke und Muskeln betroffen sein. Gefäßentzündungen und Schlaflosigkeit sind dabei nicht selten.

- Die Zeckenbiss Symptome sind oftmals erst nach mehreren Monaten ersichtlich
- Häufige Zeckenbiss Symptome ähneln denen einer gewöhnlichen Grippe
- Wird die Krankheit nicht rechtzeitig erkannt, kann diese zum Tode führen
- Ein Impfung bieten einen effizienten Schutz gegen eine Infektion
- Suchen Sie im Falle des Auftretens der beschriebenen Zeckenbiss Symptome unverzüglich einen Arzt auf

Kurz zusammengefasst:

Wer nicht mit Impfungen vorsorgt und sich nicht angemessen kleidet, setzt sich der Gefahr einer durch Zeckenbiss übertragenen Krankheit fahrlässig aus. Durch den Biss einer Zecke können zwei unterschiedliche Krankheitserreger in den Körper gelangen.

Zum einen handelt es sich um die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), also einer durch einen Virus übertragenen Hirnhautentzündung und zum anderen um Borreliose. Bereits heute laufen zahlreiche Landkreise als FSME-Hochrisikogebiete. Ferner erkranken allein in Bayern jährlich circa 10.000 Personen an Borreliose.

Aufgrund der Klimaerwärmung steigt das Risiko von Infektionen durch Zeckenbisse signifikant an. Denn wenn die Winter milder werden, so sind die Blutsauger auch früher wieder aktiv.